»Die Zeiten ändern sich. Und noch viel mehr die Menschen.«

(Christian Friedrich Hebbel)

 

Jobsharing!?

Was steht denn heute auf der Wirtschaftsagenda?

„Heute verschenken wir mal wichtige und wertvolle Arbeitskräfte!“

 Der stetig wachsende Fachkräftemangel macht heutzutage den Unternehmen das Leben schwer.

Er entsteht aber unter anderem dadurch, dass Potentiale von Bewerbern - weil es ihnen nicht möglich ist 40 Stunden die Woche zu arbeiten-  bei Einstellungen nicht berücksichtigt werden.

Studien belegen, dass Beschäftigte in Teilzeit nachweislich 10-15% produktiver sind als Mitarbeiter in Vollzeit. Ist es nicht möglich, das erforderliche Arbeitspensum mit einer Teilzeitkraft zu erzielen, ist es nicht zwingend notwendig stattdessen eine Vollzeitkraft einzustellen.

Ersetzt man eine Vollzeitstelle durch zwei Mitarbeiter/innen in Teilzeit (Jobsharing) ergeben sich einschlägige Vorteile:

  • Kommt es zu einem krankheits- oder familienbedingen Ausfall ist die Jobsharing-Kollegin zu jeder Zeit bestens über alle Arbeitsabläufe oder anstehende Projekte informiert.
  • Es bedarf keiner Einarbeitung einer Kollegin aus einer fremden Abteilung - dies spart Kosten und Zeit.
  • Zwei Beschäftige in Teilzeit sind nicht erheblich teurer als eine Vollzeitkraft.

Erst wenn beide zusammen mehr als ein Jahresbrutto von 49.000,-€ verdienen, erhöhen sich die Krankenkassenbeiträge, ab 72.000,-€ die Arbeitslosenversicherungsbeiträge – beides jeweils nur minimal.